Felsenkapelle
Entdecke die Felsenkapelle in Miskolctapolca, die 1935 geweiht wurde!
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Die besondere Kapelle wurde in tuffsteinartige, höhlenähnliche Räume gehauen. Ihr Haupteingang, der in eine Stützmauer integriert ist, sowie das Székely-Tor sind ebenfalls charakteristisch.
Ein wenig Geschichte: Im Jahr 1934 besuchte ein Franziskanermönch, Pater Szabó Pius, der aus Siebenbürgen stammte, seinen Freund, den Erzpriester Rudolf Pataky, der Mitglied des Stadtrats von Miskolc war. In dessen Besitz befanden sich zwei in Tuffstein gehauene Höhlen auf dem Verebes-Hof, die als Schafstall genutzt wurden. Der Erzpriester war von dem Ort und der Aussicht begeistert und schlug vor, für die Urlauber in Tapolca aus den Höhlen eine kleine Kapelle zu gestalten. Rudolf Pataky stellte dafür ein Grundstück von 650 Quadratklafter zur Verfügung. Die Kapelle wurde im Krieg schwer beschädigt, der Wiederaufbau wurde 1965 abgeschlossen und 1995 erneut renoviert. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Székely-Tor am Eingang der Kapelle zum Gedenken an Szabó Pius errichtet.
Die Pläne für die Felsenkapelle wurden von László Menner, einem Architekten aus Miskolc, entworfen. Der Haupteingang wurde in eine 9 Meter hohe und 18 Meter breite Stützmauer integriert. Das Sterngewölbe ist das Werk des Bildhauers József Kun, das Heiligenbild wurde vom Maler Dezső Meilinger geschaffen. Die in der Kirche befindlichen Statuen sind Werke des Budapester Bildhauers János Máriahegyi. Auch das auf der Stützmauer stehende Kunststeinkreuz wurde von József Kun gefertigt, die Glocken stammen aus der Glockengießerei von László Szlezák in Budapest. Das kunstvolle Tor ist die Arbeit des Schlossermeisters Árpád Süveges.
Erkundige dich vor deinem Besuch unbedingt nach den Öffnungszeiten!
Kontakt: +36 46/431-215