Kathedrale Mariä Himmelfahrt
Der Búza tér in Miskolc ist seit Jahrhunderten ein Zentrum für Märkte und Verkehr, doch viele bemerken vielleicht gar nicht, dass sich hier ein wahres sakrales Juwel befindet: die griechisch-katholische Kathedrale Mariä Himmelfahrt.
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Der Búza tér in Miskolc ist seit Jahrhunderten ein Zentrum für Märkte und Verkehr, doch viele bemerken vielleicht gar nicht, dass sich hier ein wahres sakrales Juwel befindet: die griechisch-katholische Kathedrale Mariä Himmelfahrt. Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück: Die ruthenische und slowakische griechisch-katholische Gemeinschaft, die sich Anfang des 18. Jahrhunderts hier niederließ, hatte lange Zeit keine eigene Kirche, bis schließlich 1910 mit dem Bau einer neuen Kirche begonnen wurde. Die im byzantinischen Stil gehaltene Kathedrale wurde 1912 geweiht und ist heute die Hauptkirche der Eparchie Miskolc.
Das beeindruckendste Element der Kirche ist die reich verzierte Ikonostase, die eine Seltenheit darstellt, da auf dem Triumphbogen auch ungarische Heilige abgebildet sind. Auch die Glasfenster sind besonders, da sie nicht nur Heilige, sondern auch die Namen der Spender zeigen, denen diese Fenster zu verdanken sind. Der Hof und die Umzäunung der Kirche strahlen Ruhe aus und trennen die Kirche vom geschäftigen Treiben des Búza tér, wodurch eine Art sakrale Insel inmitten des städtischen Trubels entsteht.
Diese Kirche erinnert daran, dass Miskolc eine Heimat für viele kulturelle und religiöse Traditionen ist und auch heute noch eines der religiösen Zentren der Stadt darstellt.